Funktionsweise
Wie aus den Stromsignalen von L1, L2 und L3 ein gemeinsames Limitersignal entsteht – mit analoger Phasenverschiebung und Summierung.
Aktuellen Schaltplan ansehenWarum ist eine Phasenaufbereitung nötig?
Die Ströme der drei Netzphasen sind zeitlich gegeneinander verschoben. Drei Stromsensoren lassen sich deshalb nicht einfach zusammenschalten, wenn daraus ein für den Limiter nutzbares saldiertes Signal entstehen soll.
Der analoge 3PhL verschiebt die Phasenlagen der Sensorsignale mit Allpass-Schaltungen. Ein Allpass verändert vor allem die Phasenlage, während die Signalamplitude im vorgesehenen Bereich weitgehend erhalten bleibt. Die aufbereiteten Signale werden anschließend verstärkt und addiert.
1. Erfassen
Stromsensoren erfassen die Ströme von L1, L2 und L3.
2. Phasen anpassen
Analoge RC-Allpässe stellen die Phasenlagen passend ein.
3. Addieren
Die Signale werden zu einem gemeinsamen Limitersignal zusammengeführt.
Schaltplan der 3PhL V1.0
Der aktuelle Schaltplan zeigt die analoge Signalaufbereitung. Für Details kann die Zeichnung vergrößert werden.

Diese technische Dokumentation dient der Erläuterung. Sie ersetzt weder eine Installationsanleitung noch eine elektrische Sicherheitsprüfung.
Ausgangssignal und galvanische Trennung
Ein Übertrager gibt das zusammengeführte Sensorsignal mit passender Impedanz an die Limiter-Schnittstelle weiter. Diese Trennung ist insbesondere wichtig, weil der Limitereingang des SUN-Wechselrichters nicht zwingend potenzialfrei ist.
Die SUN-Ausführung und die Soyosource-Ausführung unterscheiden sich bei der Anpassung an den jeweiligen Eingang. Bei Soyosource wird das Signal an ein Wattmeter geführt, das die Information per RS485 an den Wechselrichter weitergibt.

Weitere Anschlussvarianten
Für den SUN-Wechselrichter sind unterschiedliche Sensorzuordnungen möglich, abhängig davon, an welcher Phase der Wechselrichter angeschlossen ist. Die vorhandenen Zeichnungen erläutern diese Varianten.

Historische ausführliche Dokumentation auf stgt.net ↗
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